Web_bilder_008.jpg

Ausrüstung zur techn. Hilfeleistung

Unsere Ausrüstung macht uns zu dem, was wir heute sind: Eine sehr leistungsfähige und gut ausgestattete Feuerwehr - um in jeder Situation helfen zu können. Erfahren Sie interessante Details über die Ausrüstung, mit der wir über 300 mal im Jahr in den Einsätzen und auch in unseren Übungen arbeiten.

Die technische Hilfeleistung ist sehr breit gefächert und zählt heute zu den häufigsten Alarmierungsgründen. Die Einsatzschlagwörter gehen von „Betriebsmittel aufnehmen“, über „Hilflose Person – Türöffnung“ bis hin zu „Verkehrsunfall – eingeklemmte Person“. Entsprechend groß ist auch die notwendige Anzahl an Gerätschaften.

 

  • Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung

  • Hydraulischer Rettungssatz

    Hydraulischer Rettungssatz Der hydraulische Rettungssatz ist das wichtigste Hilfsmittel der Feuerwehr für eine professionelle Unfallrettung. Im Grunde besteht er aus einem Hydraulikaggregat mit jeweils 2 Haspeln,an denen in Normalfall eine Rettungsschere und ein Spreizer angekoppelt sind. Die Schere dient zum Durchtrennen von Material. Sie wird zum Beispiel genutzt, um die Dachsäulen eines Fahrzeuges zu zerschneiden und so das Dach zu entfernen. Der Spreizer hingegen hat die Aufgabe Material auseinander zu drücken. Somit lässt sich mit ihm eine Fahrzeugtür öffnen, oder ein Spalt zum Ansetzen der Schere schaffen.Ergänzt wird der Rettungssatz durch so genannte Hydraulikzylinder. Diese können auf langem Wege Material auseinander drücken.
  • Hydraulik-Spreizer

    Hydraulik-Spreizer Erster Teil des Rettungssatzes ist der Spreizer, mit dem Fahrzeugteile verformt und zur Seite gedrückt werden können. Dies bietet die Möglichkeit, Fahrzeugtüren aus den Verankerungen zu lösen, um so einen Zugang zum Patienten zu erhalten. Auch das Anheben von schweren Objekten zur Befreiung von Personen ist mit ihm möglich. Der Spreizer wiegt über 20 kg und verlangt so den Einsatzkräften einiges ab. Diese müssen ihn oft in schwierigen Haltungen bedienen, was den Einsatz noch anstrengender macht.
  • Hydraulisches Schneidgerät

    Hydraulisches Schneidgerät Mit diesen Geräten ist es möglich, auch stark verformte Fahrzeuge so zu öffnen, dass eine Rettung der darin eingeschlossenen Personen möglich wird. Neue Innenraumkonzepte und verstärkte Fahrgastzellen in Fahrzeugen stellen die Feuerwehren jedoch vor immer größere Herausforderungen. So ist es nicht einfach möglich, die B-Säule eines Fahrzeugs der aktuellen Oberklasse mit der Rettungsschere zu durchtrennen.
  • Rettungszylinder

    Rettungszylinder Die hydraulischen Rettungszylinder dienen einerseits dem Auseinanderdrücken von schweren Lasten sowie zum Anheben selbiger. Auch diese Gerätschaften kommen oftmals bei Verkehrsunfällen zum Einsatz um die Zugangsöffnung zum eingeklemmten Patienten zu vergrößern.
  • Absturzsicherungssatz

    Absturzsicherungssatz Mit der Zeit erkannte man, dass Sichern mittels Feuerwehr-Haltegurt und Rettungsleine bei Absturzgefahr nicht ungefährlich ist, da starre Seile die beim Fallen auftretenden Kräfte nicht aufnehmen können. Daher wurde ein bekanntes System aus dem Bergsport auch bei der Feuerwehr eingeführt, der so genannte Absturzsicherungssatz. Dieser besteht aus einem Brust- und Sitzgurt, einigen endlos vernähten Bandschlaufen, mehreren HMS- und D-Karabinern, verschiedenen Paar Arbeitshandschuhen, einem Kantenschutz, einem Rettungsdreieck und dem dynamischen Kernmantelseil mit 60 m Länge, zusammen in einem Transportrucksack.
  • Airbagsicherung

    Airbagsicherung Das Fahrer-Airbag-Sicherungssystem schützt Einsatzkräfte und Unfallopfer vor unkontrolliert auslösenden Fahrer-Airbags während der Rettungsarbeiten nach Verkehrsunfällen. Das System wird einfach auf der Lenkradmitte platziert und mit Fixiergurten hinter dem Lenkradkranz befestigt und ist innerhalb von wenigen Sekunden installiert. Das System ist so konzipiert, dass die Energie bei einer nachträglichen Auslösung seitlich durch die Bebänderung abgeleitet wird. Das Material ist so beschaffen, dass von ihm selbst keine Gefahr ausgeht.
  • Luftheber und Hebekissen

    Luftheber und Hebekissen Für das Anheben von Lasten gibt es viele Möglichkeiten. Sei es mit Hebekissen, Hydraulikhebern oder auch mit einfachen Hilfsmittel wie z.B. einem Hebeeisen. Bei den mit Druckluft betriebenen Hebekissen unterscheidet man zwischen Hebekissen und Lufthebern. Hebekissen werden mit einem Druck von 8 bar betrieben und zeichnen sich durch ihre geringe Höhe (ca. 2-3 cm) und ihre relativ hohe Hebeleistung von 9-17 t aus. Sie kommen zum Einsatz bei unter schweren Lasten eingeklemmten Personen oder bei zwischen Maschinenteilen eingeklemmten Gliedmaßen. Luftheber werden mit einem Druck von 0,5 bar betrieben und können Lasten von ca. 5 t anheben. Der Vorteil gegenüber den Hebekissen liegt bei der weitaus höheren Hubhöhe. Die relative Instabilität der angehobenen Last erweist sich beim Arbeiten mit den Lufthebern als Nachteil. Die angehobene Last muss ständig gesichert und mit Rüstholz unterbaut werden. Besonders empfindlich sind die Luftheben bei scharfen Kanten oder spitzen Gegenständen.
  • Glasmanagement

    Glasmanagement Der sog. Glasmaster dient zum Aufsägen von Verbundglasscheiben, zumeist Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen. Das Werkzeug ist eine Kombination aus Hammer und Säge, oftmals ist im Griff des Glasmasters noch ein Federkörner eingesteckt. Mit der hammerförmigen Seite der Glassäge wird zuerst ein Loch in die Scheibe geschlagen, um einen Zugang für das Sägeblatt zu schaffen. Der Federkörner ist ein Gerät zur kontrollierten Zerstörung von Einscheiben-Sicherheitsglas (z. B. Seiten- u. Heckscheiben bei PKW).
  • 1
 

 

Zurück

 

 

Die Feuerwehr Rodgau verwendet Cookies, um die Webseite bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Besucher anpassen zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
Weitere Informationen Ok Ablehnen