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Fesselballon leuchtet heller als der Mond - Übung mit dem THW


Eine leuchtende Kugel steigt in den Nachthimmel – viel heller, schneller und größer als der Mond. Die Feuerwehr Rodgau übte mit dem Technische Hilfswerk (THW),
dass ausleuchten großer Flächen mit einem Fesselballon.
Das "Großbeleuchtungsgerät Helimax 550" ist eine 5,5m große Ballonhülle, die mit 10 Heliumflaschen gefüllt wird. Mit den 12.000 Watt des Fesselballons kann man eine Fläche von mehr als 10.700 qm (eineinhalb Fußballfelder) blendfrei ausleuchten.

Ein seltenes Schauspiel: Nur alle drei Jahre startet der Ballon zu Trainingszwecken. Heliumgas ist nicht ganz billiges Gas. Nur vier solcher Leuchtballons gibt es bundesweit beim Technisches Hilfswerk (THW), einer davon ist in Offenbach stationiert. Der "Helimax 550" beleuchtet Unfallstellen, Großschadensstellen oder auch Baustellen. Auch beim Oder-Hochwasser 2010 leuchtete der "Offenbacher Fesselballon" einen Sandsackfüllplatz, der Tag und Nacht in Betrieb war, aus....


Der THW-Ortsverband Offenbach und die Feuerwehr Rodgau arbeiten seit einiger Zeit im Bereich "
Atemschutzausbildung und der Wartung der Atemschutzgeräte" zusammen. Aus diesem Grund vereinbarte man eine Übung, bei der Gerätschaften des THW zum Einsatz kommen sollten. Die Übung stand unter dem Motto „Blaues Licht mit rotem Strom“. Natürlich ist das Licht weiß und die im Motto genannten Farben sind nur symbolisch gemeint: blau fürs THW und rot für die Feuerwehr.

Bei der Übung kam auch der Feuerwehranhänger Engerie (FwA-Energie), ein Notstromaggregat mit 80 kVA Leistung zum Einsatz. Auch die Feuerwehr Rodgau nutze den Abend zur Ausbildung, damit sich möglichst viele Einsatzkräfte im Ernstfall mit dem Gerät auskennen. Denn mit Strom ist nicht zu spaßen. Das kapiert auch ein Laie, wenn er die schwere 63-Ampere-Leitung sieht: Jeder der fünf Kontaktstifte des Steckers ist fast so dick wie ein kleiner Finger. 


Vorsicht ist auch bei den drei Quecksilberdampflampen des Leuchtballons angebracht, von denen jede 4
000 Watt verbraucht. In der Phase der Zündung ziehen sie viel mehr Strom als im Dauerbetrieb. Zwei der drei Lampen werden deshalb erst gezündet, wenn der Ballon auf seine Maximalhöhe von 30 bis 35 Meter hochgestiegen ist. So weit reicht das Stromkabel des "Helimax 550". Der aus Sicherheitsgründen, über ein Drahtseil an der Seilwinde eines THW-Fahrzeuges hängt. 
 
Quellen: Eckehard Wolf | Technisches Hilfswerk Ortsverband Offenbach

 

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